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20.11.2016

19:54 Uhr

François Fillon

Aus dem Schatten getreten

VonThomas Hanke

PremiumFrançois Fillon wurde in Frankreich lange nicht ernst genommen. Nun ist der Ex-Premierminister urplötzlich zum aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten aufgestiegen. Für Deutschland wäre er ein einfacher Partner.

Weniger Macht für die EU-Kommission. AFP; Files; Francois Guillot

François Fillon

Weniger Macht für die EU-Kommission.

ParisNiemand hatte damit gerechnet, doch innerhalb kürzester Zeit ist François Fillon bei der Primärwahl der französischen Konservativen in die Spitzengruppe gerückt. Der 62-Jährige wurde lange nicht ernst genommen. Man hielt ihm zwar zugute, das sorgfältigste Programm zu haben. Doch ihm hing das Image des Zweitklassigen an, seit er unter Nicolas Sarkozy Premierminister war. Der damalige Präsident bezeichnete Fillon als „meinen Mitarbeiter“. Diese Hochnäsigkeit ist ihm mittlerweile abhandengekommen.

Fillon hat von den TV-Duellen und von einer dreistündigen Sondersendung zu seiner Person profitiert. Er erreichte damit die Wähler, die er mangels ausreichender Präsenz in den Medien vorher nicht ansprechen konnte. Den...

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