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23.01.2017

15:42 Uhr

Frankreich

Die Implosion der Sozialisten

VonThomas Hanke

PremiumMit der Urwahl ihres Kandidaten zur Präsidentschaft wollte Frankreichs Sozialistische Partei (PS) ihren Zusammenhalt und damit ihr politisches Überleben sichern. Es kommt anders: Die Wahl führt die Spaltung der Partei bis zum bitteren Ende. Frankreichs Parteienlandschaft formiert sich neu: Die Sozialisten werden voraussichtlich auf Jahrzehnte hinaus keine Regierungspartei mehr sein. Eine Analyse.

Sieger in der ersten Runde der Vorwahlen der Sozialisten für die Präsidentschaftskandidatur. dpa

Benoit Hamon

Sieger in der ersten Runde der Vorwahlen der Sozialisten für die Präsidentschaftskandidatur.

Im zweiten Wahlgang am kommenden Wochenende stehen sich der Linke Benoît Hamon und Ex-Premier Manuel Valls gegenüber. Hamon hat die besseren Chancen, die Mehrheit hinter sich zu scharen. Die beiden Kandidaten verbindet nichts. Hamon wirbt mit einem bedingungslosen Grundeinkommen und der Abkehr von der Konsolidierung der Staatsfinanzen. Die fünf Jahre sozialistischer Regierungspolitik denunziert er als eine neoliberale Verirrung. Im vergangenen Jahr hat er versucht, Valls durch ein Misstrauensvotum im Parlament zu stürzen. Deutlicher kann man die Feindschaft nicht beweisen.

Valls setzt kaum neue Akzente und appelliert an den Überlebensinstinkt der PS: Sie zerfalle, wenn sie den Linksradikalen nachlaufe und ebne damit...

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