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17.06.2015

07:59 Uhr

Freihandel

Schicksalsfrage für Gabriel

VonKlaus Stratmann

PremiumIn Deutschland hängt TTIP an der Haltung der SPD. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kämpft um Zustimmung der Genossen für das Abkommen – und warnt vor den aufstrebenden Mächten aus Fernost.

Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für TTIP. dpa

Sigmar Gabriel

Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für TTIP.

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich ein paar gute Argumente zurechtgelegt, wenn er das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP verteidigen will. Das Abkommen biete Europa und Amerika voraussichtlich ein letztes Mal die Chance, die Standards für einen fairen und offenen Freihandel auf Jahrzehnte festzulegen. Sollten die USA und die EU das Abkommen nicht zuwege bringen, würden künftig die aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften, allen voran China, die Konditionen diktieren – mit allen negativen Folgen.

Damit will Gabriel seine Parteifreunde wachrütteln, Tenor: Wenn wir es nicht machen, machen es andere, und wir geben jede Möglichkeit der Einflussnahme aus der Hand. In der TTIP-Debatte „stehen nach...

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