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11.05.2015

15:31 Uhr

Frontex-Vize Gil Arias-Fernández

„Grenzen sichern und Leben retten“

VonThomas Ludwig

PremiumDie vielen toten Flüchtlinge im Mittelmeer haben Europa aufgeschreckt. Im Interview erklärt der Vizechef der EU-Grenzschutzmission Frontex, wie er den skrupellosen Menschenschmugglern das Handwerk legen will.

Frontex-Vize Arias-Fernández: „Europa sollte sich nicht davon verabschieden, Menschen in Not Asyl zu bieten.“ ddp images/CAMERA PRESS/Remo Casilli

Frontex-Vize Arias-Fernández: „Europa sollte sich nicht davon verabschieden, Menschen in Not Asyl zu bieten.“

BrüsselDie EU-Kommission präsentiert in dieser Woche ihr Konzept für eine neue Migrationspolitik: mehr legale Einwanderung, Quoten zur Verteilung Asylsuchender und besserer Grenzschutz. Der Druck ist enorm: Im ersten Quartal hat die EU-Grenzschutzmission Frontex dreimal mehr illegale Grenzübertritte verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Im Sommer droht bei gutem Wetter auf dem Mittelmeer eine dramatische Lage.

Herr Arias-Fernández, Frontex hat die Aufgabe, Europas Grenzen dicht zu machen. Kritiker werfen Ihnen vor, die ,schmutzigen Hände’ Europas zu sein. Sind Sie das?
Ganz und gar nicht. Frontex soll Menschen nicht grundsätzlich davon abhalten, nach Europa zu kommen. Unser Auftrag ist es, gegen illegale Einwanderung...

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