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03.07.2017

17:10 Uhr

G20-Gipfel

Festung Hamburg

VonChristoph Kapalschinski

PremiumVor dem Großereignis rüstet sich die Freie Hansestadt zur Sicherheitszone auf. Das Gipfeltreffen wird so zum Wiederbelebungsprogramm für die linksextreme Szene – und zum Kampf um die Macht der Bilder. Eine Reportage.

Nato-Draht wird zum Alltagsbild. Getty Images

Absperrung an der Alster

Nato-Draht wird zum Alltagsbild.

HamburgTammo Bruns lotet aus, ob er aus dem Fenster seines Konferenzraums die Air Force One treffen könnte. Ein gerader Schuss, vielleicht mit einem Raketenwerfer. Die Sicht aus seinem Büroturm auf die Einflugschneise des Flughafens ist frei, kalkuliert der Chef der Optikerkette Eyes & More. So schwer kann es nicht sein.

Gedanken wie diese sind in Hamburg wenige Tage vor dem G20-Gipfel mit den wichtigsten Staats- und Regierungschefs aus aller Welt Normalität. Die Stadt steigert sich in eine Hysterie, genießt sie fast. Sicherheitskräfte und Demonstranten stacheln sich gegenseitig an. Selten hat die Polizei schon Wochen vor einem Großereignis so offen...

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