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20.07.2017

19:24 Uhr

Gabriel stellt Wirtschaftshilfen infrage

Breitseite gegen Erdogan

VonOzan Demircan, Martin Greive, Dana Heide, Jan Hildebrand

PremiumIm Konflikt mit der Türkei verschärft die Bundesregierung ihren Kurs. Außenminister Sigmar Gabriel will Exportbürgschaften und Wirtschaftshilfen auf den Prüfstand stellen. Präsident Erdogan reagiert gereizt.

Sigmar Gabriel: „Wieder und wieder haben wir darauf gesetzt, dass schon irgendwann die Vernunft wieder einkehren wird.“ BILAN/EPA/REX/Shutterstock

Der Außenminister ist mit seiner Geduld am Ende

Sigmar Gabriel: „Wieder und wieder haben wir darauf gesetzt, dass schon irgendwann die Vernunft wieder einkehren wird.“

Istanbul, BerlinDass es eine klare Reaktion von Sigmar Gabriel (SPD) geben würde, hatte sich angekündigt. Am Mittwoch brach der Außenminister seinen Nordseeurlaub wegen der Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner ab. Gabriel bestellte den türkischen Botschafter ins Auswärtige Amt.

Doch parallel zündete Präsident Recep Tayyip Erdogan die nächste Eskalationsstufe. Die „Zeit“ berichtete, dass die Türkei eine schwarze Liste mit Dutzenden deutschen Unternehmen, darunter BASF und Daimler, an das Bundeskriminalamt übermittelt habe. Den Firmen werde Terrorunterstützung vorgeworfen. In deutschen Sicherheitskreisen wurde der Bericht bestätigt. Die Türkei wies ihn hingegen zurück. Der Bericht, dass Untersuchungen gegen BASF oder Daimler liefen,...

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