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31.07.2015

18:50 Uhr

Gastbeitrag

Der Griff ins fallende Messer

VonStephen S. Roach

PremiumChina hat massiv eingegriffen, um ein Platzen der Aktienblase zu verhindern. Stephen S. Roach zieht einen Vergleich zum Vorgehen westlicher Zentralbanken, die oft das gleiche Ziel verfolgen: Märkte zu manipulieren.

Der Autor ist Mitglied des Kollegiums der Universität Yale und ehemaliger Vorsitzender von Morgan Stanley Asia. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com Reuters

Stephen Roach

Der Autor ist Mitglied des Kollegiums der Universität Yale und ehemaliger Vorsitzender von Morgan Stanley Asia. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com

Marktmanipulation ist in politischen Kreisen weltweit mittlerweile zu einem Standardverfahren geworden. Derzeit richtet sich alle Aufmerksamkeit auf Chinas Versuche, den Zusammenbruch einer enormen Aktienblase zu bewältigen. Allerdings stehen die chinesischen Behörden mit ihren Bemühungen nicht allein da. Die führenden Ökonomien des Westens agieren im Wesentlichen gleich – nur, dass sie unter einem anderen Deckmantel manipulieren.

Man denke an die quantitative Lockerung (QE), die erstmals in Japan in den 2000er-Jahren Anwendung fand, dann in den USA nach 2008, Anfang 2013 wieder in Japan und mittlerweile auch in Europa. In allen Fällen handelt es sich bei QE im Grunde um aggressive Bemühungen...

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