Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.06.2017

13:03 Uhr

Gastbeitrag von Bernard-Henri Lévy

Macron, der Postrevolutionär

VonBernard-Henri Lévy

PremiumErst der Élysée, nun das Parlament: Mit Emmanuel Macron hat ein nahezu Unbekannter die Macht in Frankreich erlangt. Das politische System ist in sich zusammengefallen – und es stellen sich tausend Fragen. Ein Gastbeitrag.

Bernard-Henri Lévy ist einer der Gründer der Bewegung der „Nouveaux Philosophes“.

Der Autor

Bernard-Henri Lévy ist einer der Gründer der Bewegung der „Nouveaux Philosophes“.

So gut wie nichts, was in den letzten Tagen über die französische Politik geäußert wurde, erklärt den Erdrutsch, der mit der ersten Runde der Parlamentswahlen begann.

Was also ist im Gange? Wie hat Macron, ein politischer Neuling, die beispiellose Leistung erbracht, unter dem Banner einer Partei, die noch vor ein paar Monaten im Wesentlichen aus ihm allein bestand, rund 400 Abgeordnete in die 577 Sitze umfassende Nationalversammlung zu entsenden? Zunächst einmal gehört hierzu natürlich Virtuosität, eine Qualität, die – wie Hannah Arendt es beschrieben hat – von Künstlern und Politikern geteilt wird. Daneben war da die eindeutige Mittelmäßigkeit der Populisten...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×