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28.12.2016

12:29 Uhr

Gastbeitrag von Gorbatschow und Teltschik

Haben wir alle Lektionen schon vergessen?

PremiumMichail Gorbatschow, ehemaliger Präsident der Sowjetunion, und Politologe Horst Teltschik sehen viele Gefahren für eine neue multipolare Weltordnung. Sie fordern, politisch an die Wendezeit anzuknüpfen. Ein Gastbeitrag.

Michail Gorbatschow (l.) war Präsident der Sowjetunion. Horst Teltschik ist Politologe und Manager. Er war ein enger Vertrauter und Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl.

Die Autoren

Michail Gorbatschow (l.) war Präsident der Sowjetunion. Horst Teltschik ist Politologe und Manager. Er war ein enger Vertrauter und Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl.

Mit der Vereinigung Deutschlands, der Überwindung der Spaltung Europas und dem Ende der bipolaren und antagonistischen Weltordnung haben vor einem Vierteljahrhundert drei friedliche Revolutionen stattgefunden. Sie waren möglich geworden, weil die damals politisch Verantwortlichen sich als gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe und mit Vertrauen begegneten und verhandelten. Versprechungen wurden eingelöst.

Entscheidend war vor allem das Thema Sicherheit – Sicherheit für alle. Die beiden Weltmächte UdSSR und USA betrieben eine rege Gipfeldiplomatie. Sie führte zu den weitreichendsten Abrüstungs- und Rüstungskontrollmaßnahmen der Geschichte. So wurde eine doppelte Null-Lösung vereinbart: Alle nuklearen Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von 500 bis 5000 Kilometern wurden verschrottet; die...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

28.12.2016, 17:38 Uhr

Der Artikel ist schwer verständlich weil er von vielen Pakten und Vereinbarungen erzählt, die dem Leser nicht geläufig sind.

Die Rückkehr zur Entspannungs- und Abrüstungspolitik ist ein schöner Traum. Es ist sicherlich richtig, wenn die Kanzlerin immer wieder das Gespräch mit Putin sucht. Aber die Weltmacht, die über den Fortgang der Geschichte entscheidet, sind nun einmal die USA mit ihrem neugewählten Präsidenten Donald Trump.

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