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19.04.2017

11:25 Uhr

Gastbeitrag von Hans-Werner Sinn

Wie die USA den Dollar selbst teuer gemacht haben

VonHans-Werner Sinn

PremiumDeutschlands Leistungsbilanzüberschuss ist extrem hoch, aber nicht aufgrund von Währungsmanipulationen, wie Donald Trump behauptet. Der US-Präsident sollte besser vor der eigenen Haustür kehren. Ein Gastbeitrag.

Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität von München. Er war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des Wirtschaftsministeriums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. AFP; Files; Francois Guillot

Der Autor

Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität von München. Er war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des Wirtschaftsministeriums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

Der amerikanische Präsident kritisiert den enormen deutschen Leistungsbilanzüberschuss und hält ihn für das Ergebnis einer deutschen Währungsmanipulation. Das kann so nicht stehen bleiben. Richtig ist, dass der Überschuss groß, ja zu groß ist. Falsch ist, dass er aufgrund von Manipulationen zustande kam.

Mit einem Wert von acht Prozent des BIP ist der deutsche Leistungsbilanzüberschuss in der Tat extrem hoch, und er wäre noch höher, wohl gut zehn Prozent, hätte Deutschland in den Jahren der Krise noch die Zinsen auf sein Nettoauslandsvermögen verdient, die es zuvor im Jahr 2007 erhielt. Der Überschuss ist, hier hat Präsident Trump recht, dadurch zu erklären,...

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