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26.01.2017

17:28 Uhr

Gastbeitrag von Peter Gauweiler

Das sind die Kernprobleme der Flüchtlingsdebatte

VonPeter Gauweiler

PremiumDer Westen hat die Flüchtlingsbewegungen begünstigt, die Migrationsgesetze werden kaum angewendet, und die Schengen-Regeln müssen durchgesetzt werden. Davon darf nicht abgelenkt werden. Ein Gastbeitrag.

Flüchtlinge kommen mit einem Boot aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos an. imago/ZUMA Press

Ankunft in der EU

Flüchtlinge kommen mit einem Boot aus der Türkei auf der griechischen Insel Lesbos an.

Unsere Parteien haben sich in der Flüchtlings-Causa übernommen. Sie wollten die ganze Welt umarmen, und für einen kurzen Moment haben sie das auch geschafft. Deutschland im weißen Kleid. Geschafft hat das vor allem unsere Maria Theresia aus der Uckermark. Aber –  Undank ist der Welten Lohn – jetzt sagen immer mehr: „Sie hat uns geschafft.“ Deutschland hat mehr Flüchtlinge aus der Dritten Welt aufgenommen als alle anderen 27 EU-Länder zusammen. Und auf einem Quadratkilometer in Deutschland leben heute doppelt so viele Menschen wie in Frankreich (230 Personen in Deutschland , in Frankreich 103). Von den 722.370 Asylantragstellern des Jahres 2016 fiel...

Kommentare (7)

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Herr Kuno Klötzer

26.01.2017, 17:52 Uhr

Den Ausführungen Herrn Gauweilers ist nichts hinzuzufügen. Der Mann hat einfach Recht. Schade, dass er nicht Spitzenkandidat der Union ist. Meine Stimme hätte er.

Herr Cornelius Wiedemann

27.01.2017, 08:14 Uhr

Es ist doch interessant, dass man bei uns als Politiker mehr oder weniger abgewirtschaftet haben muss, um sich wie PG klarsichtig äußern zu dürfen. Welches sind die Ursachen der Tabus und Denkverbote, die verhindern, dass Gauweilers Erkenntnisse zum Allgemeingut unseres Bewusstseins werden? Eine Frage, die man wohl weniger den Politologen, als den Psychiatern überlassen muss.

Herr Wolfgang Krohn

27.01.2017, 10:41 Uhr

Danke, dass Sie mir die Denkweise des PG auf diese Weise nähergebracht haben - ich werde seine Ansichten in Zukunft bewusst ignorieren. Dass allerdings diese noch das Prädikat "klug" bekommen haben, schlägt dem Fass den Boden aus. Zwei Fehlleistungen: erst die falschen Schlussfolgerungen aus teils richtigen Analysen und dann die unkritische journalistische Bewertung. Sie verderben mir diese Morgenlektüre!

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