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25.03.2017

12:28 Uhr

Gastbeitrag zu 60 Jahren Römische Verträge

Die EU in Rente schicken? Auf keinen Fall!

VonAart De Geus

Premium60 Jahre nach der Unterzeichnung der Römischen Verträge steckt die EU in einer bedrohlichen Identitätskrise. Doch die permanenten Selbstzweifel sind unangebracht. Es ist der einzig vernünftige Weg. Ein Gastbeitrag.

Mit dem Motiv wird auf die Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 erinnert. dpa

Zwei-Euro-Münze

Mit dem Motiv wird auf die Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 erinnert.

„Damals im alten Rom“ – so könnten schon bald die Erzählungen über den Aufstieg und Fall der Europäischen Union beginnen. Doch so weit sollten wir es nicht kommen lassen, auch wenn die EU 60 Jahre nach ihrer Gründung in einer bedrohlichen Identitätskrise steckt. 1957, so berichteten Zeitzeugen später, unterschrieben die Delegierten in Rom im Wesentlichen ein leeres Blatt Papier. Einzelne Vertragsdetails waren zur Unterzeichnung der Römischen Verträge noch nicht endgültig verhandelt.

Das zeugt einerseits von gegenseitigem Vertrauen, dürfte den Kritikern aber perfekt ins Bild passen: Inhaltsleere und Perspektivlosigkeit werfen sie der EU schon lange vor. Seitdem auch der Nationalismus international...

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