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13.06.2017

12:15 Uhr

Gastbeitrag zu Brexit-Verhandlungen

Die Uhr tickt für London

VonDavid McAllister

PremiumTheresa Mays Niederlage bei den Unterhauswahlen macht die Brexit-Verhandlungen nicht einfacher – auch nicht für die EU. Im schlimmsten Fall könnte es zu einem „cliff-edge“-Ausstieg kommen. Ein Gastbeitrag.

David McAllister ist Abgeordneter der EVP-Fraktion im Europaparlament und leitet den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Er ist Vizepräsident der Europäischen Volkspartei und der Internationalen Demokratischen Union.

Der Autor

David McAllister ist Abgeordneter der EVP-Fraktion im Europaparlament und leitet den Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten. Er ist Vizepräsident der Europäischen Volkspartei und der Internationalen Demokratischen Union.

Der Ausgang der Unterhauswahlen im Vereinigten Königreich war ganz offenkundig nicht das, was Theresa May und ihre Strategen sich erhofft hatten. Die britische Premierministerin hat nicht nur den über Wochen prognostizierten Kantersieg verfehlt, die Konservativen haben – trotz eines allgemeinen Stimmenzuwachses von fast zwei Millionen Stimmen – überdies ihre eigene parlamentarische Mehrheit im Unterhaus eingebüßt. Alle schauen jetzt gespannt nach Westminster, welche politischen Folgen die Wahlen auf der Insel nach sich ziehen werden.

Darüber hinaus zeigen diese Wahlen, zumindest im größten Landesteil England, eine Rückkehr zum traditionellen Zwei-Parteien-System. So spielen die Nationalpopulisten von UKIP keine Rolle mehr. Die proeuropäischen Liberalen...

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