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15.02.2017

12:24 Uhr

Gastbeitrag zum Protektionismus

Trump – eine Chance für Europa

VonStefan Schaible

PremiumDer Präsident erschüttert die USA in ihren Grundfesten. Doch sein Protektionismus birgt nicht nur Risiken, Europa kann die Zwischenära nutzen, um sich neu aufzustellen. Drei Dinge sind dafür wichtig, sagt der stellvertretende CEO von Roland Berger. Ein Gastbeitrag.

Stefan Schaible ist stellvertretender CEO von Roland Berger.

Der Autor

Stefan Schaible ist stellvertretender CEO von Roland Berger.

Donald Trump demonstriert in diesen Tagen eindrucksvoll, dass er seine Wahlkampfankündigung des „America first“ in die Tat umsetzen wird. Per Dekret versucht er, die heimische Wirtschaft durch einen Rückfall in Protektionismus zu stärken und zu schützen. Mittelfristig werden die unter diesen „Schutz“ fallenden US-Industrien aber an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und zudem in einen Fachkräftemangel steuern – nicht zuletzt, weil der 45. Präsident aktuell mit allen und jedem in Streit zu geraten scheint und die Grundfesten der Einwanderungsnation USA erschüttert. Mit bisher unabsehbaren Folgen.

Das könnte uns in Europa veranlassen, uns entspannt zurückzulehnen und darauf zu bauen, dass sich das Problem von...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

15.02.2017, 15:41 Uhr

"Protektionismus" ist eine ganz spezifische Art von Wirtschaftspolitik. Sollte es beispielsweise dazu kommen, dass die USA ihren riesigen Binnenmarkt durch Einfuhrzölle schützen, müssen alle anderen Länder darauf reagieren.

Maßnahmen zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit sind stets positiv zu bewerten. Aber eine Antwort auf amerikanische Schutzzölle sind sie ganz sicher nicht.

Um amerikanische Schutzzölle zu verhindern, muß man der amerikanischen Administration in aller Deutlichkeit sagen, dass man zu Abwehrmaßnahmen (eigene Zölle) bereit ist. Dass bei einem Handelskrieg beide Seiten verlieren.

Wer den Frieden (Freihandel) will, muß zum Krieg (Handelskrieg) bereit sein.

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