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20.07.2015

16:33 Uhr

Gastkommentar Ashoka Mody

Deutschland muss raus aus dem Euro

VonAshoka Mody

PremiumZurück zur D-Mark: Wenn Deutschland aus der Euro-Zone austritt, würden wirtschaftlich alle profitieren – eventuell auch die Bundesrepublik. Der größte Gewinn wäre allerdings politischer Natur. Ein Gastkommentar.

Der Autor ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton.

Ashoka Mody

Der Autor ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton.

Eine Woche nach der dramatischen Einigung von Brüssel wird eines immer klarer: Der Deal zwischen Athen und der Euro-Gruppe verfolgt zur Gesundung der griechischen Wirtschaft dieselbe ökonomische Strategie, die bereits zum wiederholten Male gescheitert ist. Und die Kreditgeber werden so sogar noch weniger von ihrem Geld zurückbekommen, als dies bei einer Kombination aus reduzierten Sparmaßnahmen und einem sofortigen Schuldenschnitt der Fall gewesen wäre. Weder die Retter noch das zu rettende Griechenland gehören zu den Gewinnern dieser Lösung.

Ein politisches Tabu ist gebrochen

Doch vielleicht gibt es Hoffnung. Mit dem deutschen Vorschlag, Griechenland aus der Euro-Zone zu drängen, ist ein politisches...

Kommentare (2)

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Herr Matthias Moser

20.07.2015, 17:23 Uhr

Ich denke auch, ja. So wie es jetzt läuft, ist es ein Faß ohen Boden, zumal die Südländer völlig andere Vorstellungen vom gemeinsamen Währungsprojekt haben. Frau Merkel sollte sich mal lieber mit GB zusammentun. Das hätte sie schon im letzten Jahr tun sollen.

Account gelöscht!

20.07.2015, 17:27 Uhr

Selten so einen Quatsch gelesen. Wir sind nicht nur der größte Profiteur und Nutznießer der Gemeinschaftswährung (Stichwort u.a. die Handelsbilanzüberschüsse doppelt so viel wie zu DM-Zeiten), sondern auch noch der größte Gewinner der Euro-Schuldenkrise in den letzten Jahren (Stichwort: eigene Refinanzierungskostenersparnisse ca. 120 bis 150 Mrd. €) seit Beginn der Euro-Schuldenkrise).

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