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29.07.2015

14:37 Uhr

Gastkommentar

Die Vorschläge der Wirtschaftsweisen greifen zu kurz

VonMarcel Fratzscher

PremiumDIW-Präsident Marcel Fratzscher kritisiert die neuen Vorschläge des Sachverständigenrats für den Euro-Raum. Sie machten eine Kehrtwende bezüglich der Lösung des Schuldenproblems.

Der Autor ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Sie erreichen Ihn unter gastautor@handelsblatt.com. Pressebild

Marcel Fratzscher

Der Autor ist Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Sie erreichen Ihn unter gastautor@handelsblatt.com.

Der Sachverständigenrat schlägt in seinem neuen Sondergutachten sowohl die Stärkung von Finanzmärkten durch die Schaffung eines Insolvenzrechts für Staaten vor als auch einen Austrittsmechanismus aus dem Euro. Er lehnt jedoch andere Reformen zur Vertiefung der europäischen Integration und zur Einhaltung gemeinsamer Regeln ab. Dieser Vorschlag wird Europa kaum voranbringen. Er wird weder die Krise beenden, noch die Architektur Europas für die nächsten Jahrzehnte nachhaltiger gestalten.

Das Gutachten des Sachverständigenrats ist eine Kehrtwende bezüglich dessen vergangener Positionen. Noch vor wenigen Jahren hat er sich dafür ausgesprochen, einen europäischen Finanzminister einzusetzen, lehnt dies nun jedoch ab, genauso wie eine Vertiefung der Integration...

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