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03.09.2015

14:22 Uhr

Gastkommentar von Clemens Fuest

Transferunion à la Macron ist eine Täuschung

VonClemens Fuest

PremiumDie Reformvorschläge des französischen Wirtschaftsministers für die Euro-Zone haben erheblich Defizite. Sie würden manche Länder zu neuen Schuldenexzessen einladen und laufen auf Bürgertäuschung hinaus.

Erstens sollen die Mitgliedstaaten mehr Geld für ein Euro-Zonen-Budget bereitstellen. Wie viel Geld, sagt Macron nicht, aber je mehr es sei, desto besser. Zweitens soll eine Wirtschaftsregierung eingesetzt werden, die Reformen durchsetzt und Transfers verteilt. Drittens soll ein Euro-Zonen-Parlament entstehen, das die Wirtschaftsregierung kontrolliert. Es soll aus den Europaparlamentariern bestehen, deren Heimatländer zur Euro-Zone gehören.

Der Autor ist Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW. imago stock&people

Clemens Fuest

Der Autor ist Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW.

Wie soll die Transferunion funktionieren? Zum einen soll es für die derzeit hochverschuldeten Staaten einen Schuldenerlass geben. Sonst sei wirtschaftliche Erholung...

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