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27.06.2015

15:25 Uhr

Gastkommentar von David Marsh

Angriff auf Bretton Woods

PremiumSollte der Renminbi zu den Sonderziehungsrechten zugelassen werden, nimmt Chinas Arbeit auf eine Änderung des Weltwährungssystems Fahrt auf. Dabei gibt es für Peking auch Unterstützung aus Europa, meint David Marsh.

Der Autor ist britischer Bankmanager, Autor und Journalist. Sie erreichen Ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

David Marsh

Der Autor ist britischer Bankmanager, Autor und Journalist. Sie erreichen Ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

PekingDer ständige Versuch Chinas, die Konturen der globalen Finanzwelt umzugestalten, könnte eine Änderung des internationalen Währungssystems zur Folge haben. Angesichts eines Internationalen Währungsfonds und einer Weltbank, die unter einer schwachen Führung stehen, undurchdachte Entscheidungen treffen (nicht zuletzt im Zusammenhang mit Griechenland) und sich einer nur unzureichenden Governance-Reform unterzogen haben, versucht China nun von innen und außen, die Regeln der beiden im Jahr 1944 in Bretton Woods gegründeten Institutionen zu verändern.

Viel hängt davon ab, ob es den chinesischen Machthabern gelingt, die politische Stabilität in ihrem Land aufrechtzuerhalten und in den kommenden Jahren ein nachhaltigeres Wachstum für das Land zu...

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