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21.08.2015

12:38 Uhr

Gastkommentar zur Griechenland-Entscheidung

Rettungsschirm Gewissen

PremiumDie Dissidenten der Unions-Fraktion sind mehr als „Abweichler“, die sich bei der Griechenland-Entscheidung hinter ihrem Gewissen verschanzen. Das meint Gertrud Höhler in einem Gastkommentar für das Handelsblatt.

Die Autorin ist Professorin und Beraterin von Wirtschaft und Politik. (Foto: picture alliance / ZB [M])

Gertrud Höhler

Die Autorin ist Professorin und Beraterin von Wirtschaft und Politik. (Foto: picture alliance / ZB [M])

Gewagte Deals erwecken klassische Strategien zu neuem Leben: Divide et impera, teile und herrsche war die Formel, die mittels Volker Kauders Drohgebärde ein imponierendes Team von Demokratie-Statisten schuf: 60 von 63 Neinsagern in der Griechenlandfrage traten real im Bundestag auf, drei entwichen in die Enthaltung, und weitere siebzehn Neinverdächtige durften sich die Reise zur Abstimmung sparen.

Kauder müsse die Herde zusammenhalten, kommentierten die coolen Routiniers des politischen Geschäfts. Offen blieb die Frage, ob hier der Hirtenhund Kauder beim knurrenden Einkreisen der Herde gesehen wurde oder ob uns in Kauder der Hirte begegnete, der verirrte Lämmer zur Herde zurückbringt.

Dieses historisch...

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