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08.07.2015

12:50 Uhr

Gefährdete Kontoguthaben

Warum Griechen um ihre Einlagen bangen

VonGerd Höhler

PremiumAuf jedem griechischen Konto sind 100.000 Euro gegen Pleiten geschützt – doch der Einlagensicherungsfonds hat offenbar nur drei Milliarden Euro zur Verfügung. Hält die Absicherung? Viele Kontoinhaber bezweifeln das.

Die Regierung hat kein Geld, um den Privatbanken beizuspringen. Getty Images

Rentner in Athen

Die Regierung hat kein Geld, um den Privatbanken beizuspringen.

FrankfurtDurch die Einführung von Geldverkehrsbeschränkungen hat Griechenland de facto eine Parallelwährung zum Euro eingeführt. Sie heißt Euro, ist aber kein echter Euro. Denn Euro auf Konten griechischer Banken sind weniger wert als auf Konten einer nicht-griechischen Bank. Zwar bekommen Griechen ihre Bankguthaben noch eins zu eins als Euro-Bargeld ausgezahlt – aber eben nur noch 60 Euro pro Tag.

Überweisungen aus Griechenland ins Ausland sind nur mit Ausnahmegenehmigung möglich. Diese Beschränkungen sind nötig, um das vollständige Abräumen der Konten zu verhindern. Denn Finanzsystem funktionieren so, dass immer nur ein Teil der Guthaben in Bargeld gehalten werden. Überweisungen im Inland sind...

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