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27.09.2016

15:36 Uhr

Gemeinsame EU-Verteidigungspolitik

Zum Nutzen aller

VonDonata Riedel

PremiumDie Blockade Großbritanniens gegen mehr militärische Kooperation der EU ist zum Scheitern verurteilt. Doch die Briten müssen einbezogen werden. Auf ihre militärische Macht kann Europa nicht verzichten. Ein Kommentar.

Die Nato braucht die EU – und umgekehrt. dpa

EU-Verteidigungsminister in Bratislava

Die Nato braucht die EU – und umgekehrt.

Den entscheidenden Satz für den Erfolg des Projekts einer stärkeren militärischen Zusammenarbeit der EU sagte an diesem Dienstag Jens Stoltenberg: Mehr Europa in der Sicherheitspolitik stärkt auch die Nato. Die klare Aussage dürfte die Skepsis der Osteuropäer gegen den Plan für eine neue EU-Verteidigungspolitik mildern und es den Briten erschweren, Blockade-Verbündete zu finden. Polen und das Baltikum sehen die Nato als Schutzmacht; wenn die das EU-Projekt begrüßt, werden sie nicht wirklich dagegen sein.

Wie eng die EU tatsächlich kooperieren wird, entscheidet sich bis November, bevor dann die EU-Kommission den Verteidigungsministern einen Vorschlag vorlegt. Die Eile wird helfen: Ohne Zeitdruck...

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