Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.05.2016

17:31 Uhr

Geoblocking-Verbot gescheitert

Kein grenzenloses Internet in Europa

VonRuth Berschens

Premium„Dieses Video ist in Ihrem Land nicht verfügbar“: Das werden EU-Bürger weiterhin lesen, wenn sie Filme über das Internet streamen wollen. Den Plan, Geoblocking zu verbieten, verhinderte EU-Kommissar Oettinger.

Per Geoblocking stellen Anbieter sicher, dass ihre Inhalte nur aus dem dafür vorgesehenen Land abgerufen werden können. dpa

Geoblocking

Per Geoblocking stellen Anbieter sicher, dass ihre Inhalte nur aus dem dafür vorgesehenen Land abgerufen werden können.

BrüsselFilme, Serien, Sportereignisse und Videos werden weiterhin nicht europaweit im Internet frei zugänglich sein. Der Plan der EU-Kommission, das sogenannte Geoblocking, also die regionale Sperrung, für solche Inhalte im Netz zu verbieten, ist endgültig vom Tisch. Das geht aus einem EU-Verordnungsentwurf hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. Die Kommission wird den Rechtstext voraussichtlich in zwei Wochen veröffentlichen.

Der Entwurf verbietet es zwar, Webseiten und die dort angebotenen Produkte für Bürger aus anderen EU-Staaten zu sperren. Bereits Artikel eins stellt aber klar, dass audiovisuelle Dienste ausgenommen sind.

Die EU-Kommission erhofft sich vom grenzenlosen Internet im digitalen Binnenmarkt einen Wachstumsschub. Vor allem...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×