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01.09.2016

12:31 Uhr

Geopolitik bremst Globalisierung

Die Ordnung ist verloren gegangen

VonTorsten Riecke

PremiumDer Fall der Mauer hat der Globalisierung einen enormen Schub versetzt. Heute werfen geopolitische Krisen ihr immer mehr Sand ins Getriebe und zwingen die internationale Wirtschaft zum Rückzug. Eine Analyse.

Globalisierung und Weltfrieden, so glaubte man früher, seien zwei Seiten einer Medaille. dpa

Weltkarte in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

Globalisierung und Weltfrieden, so glaubte man früher, seien zwei Seiten einer Medaille.

BerlinWenn der chinesische Präsident Xi Jinping am Sonntag seine Gäste zum Treffen der 20 wichtigsten Schwellen- und Industrieländer (G20) in Hangzhou empfängt, ist ein Thema tabu: das geopolitische Säbelrasseln zwischen China und seinen Nachbarn im Südchinesischen Meer. So wie Xi nicht über Meeresgrenzen reden will, möchte der russische Präsident Wladimir Putin nicht über seine Landesgrenzen zur Ukraine sprechen, die er seit zwei Jahren ignoriert.

Das Problem ist nur: Geopolitische Krisen werfen immer mehr Sand ins Getriebe der Globalisierung und machen damit dem Club der 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte das Leben schwer. Ein Drittel des Welthandels wird durch die Wasserstraße des...

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