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09.06.2017

11:30 Uhr

Gerhard Cromme über Frankreich und Deutschland

Gemeinsam voran für Europa

PremiumEin starkes Frankreich ist gut für Deutschland. Nehmen unsere beiden Länder ihre Führungsrolle an, kann Großes gelingen in Europa. Ein Gastbeitrag von Gerhard Cromme, Aufsichtsratschef von Siemens.

Gerhard Cromme ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG und einer der profiliertesten Frankreich-Kenner der deutschen Wirtschaft. Für sein Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen wurde er 2015 zum Großoffizier der Légion d’honneur erhoben. picture alliance - Süddeutsche [M]

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Gerhard Cromme ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Siemens AG und einer der profiliertesten Frankreich-Kenner der deutschen Wirtschaft. Für sein Engagement um die deutsch-französischen Beziehungen wurde er 2015 zum Großoffizier der Légion d’honneur erhoben.

Emmanuel Macrons Wahlsieg war ein Befreiungsschlag für Europa. Noch vor zwei Jahren, im Sommer 2015, stand Europa am Rande des „Grexits“; das Scheitern der gemeinsamen Währung schien möglich. Ein Jahr später, im Sommer 2016, votierte das britische Volk dafür, die EU zu verlassen. Überall auf unserem Kontinent stiegen die Umfragewerte von Populisten. Jede Wahl in einem Mitgliedstaat wurde zur Zitterpartie, Krisenmanagement war der Modus Operandi. Für große Visionen blieb keine Zeit.

2016 erlebten wir jedoch eine Wende: In Österreich und den Niederlanden setzten sich Kräfte des Zentrums durch, Emmanuel Macrons Wahl zum Präsidenten bestätigte diesen Trend. Er bewahrte die EU...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

09.06.2017, 17:53 Uhr

Für die Achse "Berlin - Paris" zu werben, heißt Wasser in den Rhein zu tragen. Aber wenn es um die Führung in einer EU 27 geht, sind zwei Länder vielleicht eine zu schmale Basis. Vielleicht sollte man Italien, Spanien und Polen in die Führungsmannschaft aufnehmen.

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