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27.02.2017

17:12 Uhr

Geschäfte mit Flüchtlingen

Schlepper übernehmen die Balkanroute

VonTill Hoppe, Hans-Peter Siebenhaar

PremiumSeitdem die Grenzen geschlossen sind und die Türkei Flüchtlinge aus Griechenland zurücknimmt, ist die Zahl der Migranten auf der Balkanroute gesunken. Doch gleichzeitig florieren die Geschäfte der Menschenschmuggler.

Viele Flüchtlinge wollen noch immer nach Westeuropa. picture alliance/dpa

Kontrolle an der Grenze zu Österreich

Viele Flüchtlinge wollen noch immer nach Westeuropa.

Brüssel, WienKnapp ein Jahr ist es her, dass die EU-Staaten Ungarn, Slowenien und Kroatien zusammen mit Serbien und Mazedonien die Flüchtlingsroute in die Europäische Union sperrten. Österreichs Regierung feiert sich dieser Tage gern als Initiator der Idee; Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) spricht vom großen Wurf gegen die Flüchtlingswelle.

Doch die einseitige Schließung der Balkanroute hatte dramatische Folgen. In Griechenland brach Chaos aus, weil die Flüchtlinge dort festsaßen. Vor allem aber machen nun Schlepperbanden auf dem Balkan glänzende Geschäfte: Rund zwei Milliarden Euro verdiente die organisierte Kriminalität im vergangenen Jahr entlang dieser Grenzen mit Menschenschmuggel, schätzen die österreichischen Sicherheitsbehörden auf...

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