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13.09.2016

08:59 Uhr

Globalisierung neu denken – Gerd Müller

Für eine neue globale Zukunftspolitik

VonGert Müller

PremiumIst die wachsende Ungleichheit wirklich eine zwingende Folge der Globalisierung? Nein, ist sie nicht. Wir können sie gestalten. So braucht Afrika einen Marshallplan der Weltgemeinschaft. Ein Gastbeitrag des Bundesentwicklungsministers.

Gerd Müller (SPD) ist Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Er fordert: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel“. imago/Camera 4 [M]

Der Autor

Gerd Müller (SPD) ist Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Er fordert: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel“.

Stellen wir uns alle die Welt im Jahr 2050 vor: Kein Kind verhungert mehr, Afrika mit seiner jungen Bevölkerung erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Kontinent wächst und gedeiht, nachhaltige Energie, vor allem aus Sonne, schafft Millionen Arbeitsplätze. In Asien boomt die Produktion von Kleidung, die nicht die Flüsse vergiftet und von der die Näherinnen mit ihren Familien gut leben können. Durch moderne Technologien haben wir es tatsächlich geschafft, die Erderwärmung abzubremsen und die Überflutung ganzer Landstriche in Bangladesch zu verhindern.

Es kann bis 2050 aber auch ganz anders kommen: 150 Millionen Klimaflüchtlinge aus Subsahara-Afrika und den Küstenregionen Asiens machen sich...

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