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15.06.2016

13:23 Uhr

Grassierende Inflation in Venezuela

Für einen Sack voll Bolivar

VonAlexander Busch

PremiumWer in Venezuela einkaufen gehen will, braucht Taschen voller Geld. Die Inflation steigt rapide, dem Finanzsystem droht der Kollaps. Beobachtungen aus einem Land, in dem Geldnoten kaum noch etwas wert sind.

Die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen immer schneller. picture alliance / AA

Bolivar-Geldscheine auf einem Markt in Caracas

Die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen immer schneller.

CaracasWer in Venezuela dieser Tage einen Burger essen will, sollte flinke Finger haben – zum Geldzählen. Man braucht ein daumendickes Notenbündel, um zu bezahlen. Die Noten werden mit Gummibändern zu Bündeln von 50 oder 100 Scheinen zusammengefasst. Doch in den Läden wird noch mal nachgezählt. Wer Geschäftspartner für ein Mittagessen einladen will und keine Kontokarte besitzt, der braucht einen kleinen Rucksack, um die nötigen Geldpacken mitbringen zu können. Für 100 Dollar bekommt man ein 1,5 Kilo schweres Geldpaket. Die Banknoten sind meist druckfrisch, teilweise mit laufenden Seriennummern und außerdem riechen sie penetrant nach Chemie.

Inzwischen hat der Versorgungsmangel in...

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