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29.03.2017

06:00 Uhr

Griechenland

Die Krise kehrt zurück

VonGerd Höhler

PremiumDer Reformstau in Griechenland belastet die Wirtschaft und die Banken des Landes. Premier Alexis Tsipras verschleppt die Umsetzung der Reformen, die er 2015 bei Abschluss des dritten Rettungspakets zugesagt hatte.

„Wir stehen nah an der Wand.“ AP

Yannis Stournaras

„Wir stehen nah an der Wand.“

Der griechische Zentralbankchef Yannis Stournaras schlägt Alarm: Das Tauziehen der Regierung mit den Geldgebern könnte zu einem „schweren Rückschlag“ für die griechische Wirtschaft führen. Die für dieses Jahr gesetzten Wachstums- und Haushaltsziele seien bereits in Gefahr, warnt Stournaras. Er wolle „noch nicht von einer ausweglosen Situation sprechen, aber wir stehen nah an der Wand“. Die Verhandlungen müssten „unverzüglich“ abgeschlossen werden, um die Unsicherheit auszuräumen, die seit Monaten auf der Wirtschaft lastet, mahnt Stournaras.

Eigentlich sollte die laufende Prüfrunde des Anpassungsprogramms schon vor einem Jahr beendet sein. Aber Premier Alexis Tsipras verschleppt die Umsetzung von Reformen, die er beim Abschluss des...

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