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03.02.2017

06:00 Uhr

Griechenland entzweit Große Koalition

Kalkulierte Eskalation

VonMartin Greive, Jan Hildebrand

PremiumSigmar Gabriel beschwert sich bei der Kanzlerin über seinen Kabinettskollegen Wolfgang Schäuble. Der Finanzminister provoziere eine neue Griechenland-Krise. Der CDU-Politiker kontert: Nur maximaler Druck auf Athen helfe.

Die Koalition streitet um das griechische Hilfsprogramm. dpa

Blick auf die Akademie von Athen

Die Koalition streitet um das griechische Hilfsprogramm.

BerlinDas neue Jahr hatte kaum begonnen, da setzte sich Sigmar Gabriel hin und schrieb Angela Merkel (CDU) einen Brief. Auf den zwei Seiten an die „sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin“ beschwerte sich der SPD-Chef, damals noch Wirtschaftsminister, über die Politik des Bundesfinanzministers bei der Griechenland-Rettung.

Mit „großen Sorgen“ verfolge er die Diskussion um das Rettungsprogramm, schrieb Gabriel in dem auf den 2. Januar datierten Brief, der dem Handelsblatt vorliegt. „Insbesondere die Positionen des Bundesministeriums der Finanzen und des Internationalen Währungsfonds (IWF) liegen offenbar so weit auseinander, dass eine Einigung derzeit ausgeschlossen erscheint.“ Mit Blick auf die anstehenden Wahlen in Europa...

Kommentare (1)

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Frau Leane Kamari

03.02.2017, 09:18 Uhr

Mit einem Wort, Herr Gabriel möchte Steuergelder als Wahlgeschenke an Griechenland verteilen; Prost wenn so Wirtschaftspolitik aussieht, aber man ist es ja gewohnt, deutscher Steuerzahler zahlt.

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