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19.12.2016

18:30 Uhr

Griechenland-Gläubiger

Scharfe Kritik an Tsipras' Rentengeschenken

VonMartin Greive, Jan Hildebrand, Gerd Höhler

PremiumGriechenlands Gläubiger verurteilen in einem Bericht die Weihnachtsgeschenke von Regierungschef Tsipras für arme Rentner. Die Maßnahme schüre „signifikante Sorgen“, was die Einhaltung der festgelegten „Auflagen“ und „Prozesse“ angehe.

Der Premier hält sich nicht an Absprachen. Reuters

Alexis Tsipras

Der Premier hält sich nicht an Absprachen.

Athen/BerlinKurz vor Weihnachten macht Griechenlands Premier Alexis Tsipras seinen Landsleuten ein Geschenk. Am Dienstag soll das Parlament eine Rentenreform beschließen. Und zwar endlich mal eine, die keine Kürzungen, sondern höhere Leistungen vorsieht. Rund 1,6 Millionen Ruheständler, die im Monat weniger als 850 Euro Rente beziehen, kommen in den Genuss einer Sonderzahlung von 300 bis 830 Euro. Bereits am Donnerstag soll der Bonus ausgezahlt werden.

Die gebeutelten griechischen Ruheständler macht der Regierungschef mit diesem Weihnachtsbonus glücklich. Seine vier Gläubiger hat er damit allerdings vergrätzt. In einem vorläufigen Bericht kritisieren EU, Europäische Zentralbank, Internationaler Währungsfonds und der Europäische Rettungsschirm ESM die Sonderzahlungen scharf....

Kommentare (1)

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Herr Claudio Crameri

23.12.2016, 16:29 Uhr

Es ist schon verdammt - Entschuldigung - ironisch, dass der Faktor, der den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union am meisten gefährdet ausgerechnet die gemeinsame Währung ist.

Die EU stünde ohne den Euro wesentlich besser da als mit.

Grüsse aus der widerspenstigen und eigenwilligen Schweiz :)

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