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14.07.2015

07:19 Uhr

Griechenland-Rettung

Das Diktat aus Brüssel

VonJan Hildebrand, Ruth Berschens

PremiumAlexis Tsipras hat sich verzockt – er war mit der Vision angetreten, die Verhältnisse in seinem Land und in ganz Europa umzukrempeln. Damit ist er gescheitert. An der Härte der Geldgeber, aber vor allem an sich selbst.

Die Verhandlungsniederlage kann Alexis Tsipras nicht irgendwie zu einem Erfolg umdeuten. Reuters

Der gebrochene Premier

Die Verhandlungsniederlage kann Alexis Tsipras nicht irgendwie zu einem Erfolg umdeuten.

Brüssel, BerlinAngela Merkel war höflich und doch unmissverständlich. Als die Kanzlerin ihren griechischen Gast nach dem Referendum das erste Mal in kleiner Runde traf, schenkte sie ihm zunächst einen Kaffee ein. Dann erklärte sie Alexis Tsipras in wenigen Sätzen seine drohende Niederlage. Es möge ja sein, dass er durch das Oxi in Griechenland innenpolitisch gestärkt sei. In Europa aber sei es genau umgekehrt: Dort habe ihn sein Nein zu den Reformauflagen geschwächt, analysierte die Kanzlerin.

Merkel sollte recht behalten. Seit Montagmorgen hat es der griechische Premier schwarz auf weiß: Nach einem 16-stündigen Krisengipfel musste er einer siebenseitigen Erklärung zustimmen,...

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