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29.03.2017

06:29 Uhr

Griechenland-Rettung

Die 120-Milliarden-Euro-Rechnung

VonRuth Berschens, Martin Greive, Jan Hildebrand

PremiumDer IWF fordert Schuldenerleichterungen für Athen. Doch Wolfgang Schäuble sträubt sich – aus gutem Grund: Für Deutschland wären selbst Zinsstundungen extrem kostspielig, zeigt ein internes Papier des Finanzministeriums.

Griechenland zahlt ohnehin nur geringe Zinsen an seine Gläubiger. dpa

Tourist in Athen

Griechenland zahlt ohnehin nur geringe Zinsen an seine Gläubiger.

Brüssel, BerlinMitte April fliegt Wolfgang Schäuble (CDU) zur Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach Washington. Hinter verschlossenen Türen dürfte dann auch wieder über die schwelende Griechenland-Krise verhandelt werden. IWF-Chefin Christine Lagarde drängt nicht nur Athen zu Reformen, sondern auch die Europäer zu Schuldenerleichterungen. Schäubles Antwort dürfte lauten: Nein.

Der deutsche Finanzminister hat sich für die anstehenden Diskussionen munitioniert. Neue Berechnungen aus seinem Haus sollen zeigen, warum selbst Zinsstundungen für Athen so schwierig sind. Denn selbst diese weiche Form von Schuldenerleichterungen würde die Gläubiger Griechenlands zunächst eine Menge Geld kosten.

Insgesamt könnte „das Volumen der zu stundenden Zinszahlungen bis 2040...

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