Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.05.2015

07:52 Uhr

Griechenlands Steuereinnahmen

Athens verschmähte Milliarden

VonJan Hildebrand, Donata Riedel

PremiumGriechenland geht nur halbherzig gegen Steuerbetrüger vor. Von mehr als 2000 bekannten Fällen hat Athen gerade 49 bearbeitet, zeigt ein Brief von Finanzminister Varoufakis. Der Staatskasse entgehen Riesensummen.

Halbherzige Geldeintreiber

Griechenland verschont Steuerhinterzieher

Halbherzige Geldeintreiber: Griechenland verschont Steuerhinterzieher

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

BerlinKurz nach seinem Amtsantritt verkündete Yanis Varoufakis ehrgeizige Pläne: Die Regierung stehe für „eine Politik der Vernunft“ gegen Steuerhinterziehung, versprach Griechenlands neuer Finanzminister, als er Anfang Februar seinen deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble (CDU) in Berlin besuchte. Und Premier Alexis Tsipras unterstrich: „Wir sind die Ersten, die Steuerflucht und Steuerhinterziehung in großem Stil stoppen wollen.“

Dieser Teil des Syriza-Wahlprogramms stieß auf Sympathien auch in Deutschland - vor allem im traditionell Griechenland-freundlichen linken SPD-Flügel. Denn den wortreichen Versprechen folgten so gut wie keine Taten. Auch vier Monate nach dem Syriza-Wahlsieg findet der Kampf gegen Steuerhinterziehung praktisch nicht statt.

Die Liste der...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×