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30.01.2015

15:26 Uhr

Griechische Regierung

Athens gute Drähte nach Moskau

VonGerd Höhler

PremiumDass die Regierung in Athen einen russlandfreundlichen Kurs einschlägt, liegt auch daran, dass viele Minister in der kommunistischen Partei groß geworden sind. Manch einer hat sogar Kontakte zu Ultranationalisten.

„Mit Sanktionen gegen Russland schießt sich die EU selbst ins Bein.“ dpa

Griechenlands neuer Premier Alexis Tsipras und sein Kabinett

„Mit Sanktionen gegen Russland schießt sich die EU selbst ins Bein.“

AthenWie der neue Premier Alexis Tsipras kamen auch zahlreiche seiner Minister aus der moskautreuen Kommunistischen Partei (KKE) zum Linksbündnis Syriza. Einer von ihnen ist Panagiotis Lafazanis, der Anführer des linksextremen Flügels von Syriza. Früher saß er im Zentralkomitee und im Politbüro der KKE. Tsipras berief Lafazanis zum Energieminister. In dieser Rolle stornierte der 64-Jährige jetzt nicht nur die geplante Privatisierung des staatlichen Stromversorgers DEI, sondern äußerte sich auch zu den Russlandsanktionen: „Wir sind gegen das Embargo“, sagte Lafazanis am Mittwoch. „Wir haben keine Differenzen mit Russland und dem russischen Volk.“

Eine ähnliche Linie vertrat Tsipras bereits als griechischer Oppositionsführer...

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