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08.06.2017

10:21 Uhr

Griechischer Finanzminister Tsakalotos

„Die Wege der EZB sind so unergründlich wie die des Herrn“

VonNorbert Häring, Jan Hildebrand

PremiumDer griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos appelliert an Deutschland und den IWF, endlich Klarheit zu schaffen. Guten Willen braucht es aus seiner Sicht vor allem bei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

„Wer sollte in Interesse daran haben, dass das Hilfsprogramm für Griechenland scheitert?“ Reuters

Finanzminister Tsakalotos mit EZB-Präsident Draghi

„Wer sollte in Interesse daran haben, dass das Hilfsprogramm für Griechenland scheitert?“

Am 15. Juni entscheiden die Euro-Finanzminister über eine neue Milliardentranche für Griechenland. Sieben Milliarden Euro muss Finanzminister Euklid Tsakalotos Anfang Juli zurückzahlen, dafür braucht er das Geld aus dem europäischen Rettungsfonds ESM. Noch gibt sich Tsakalotos optimistisch.

Herr Minister, Griechenland hat viele Reformen umgesetzt. Trotzdem können sich der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäer bisher nicht auf Schuldenerleichterungen verständigen. Würden Sie die Reformen zurücknehmen, wenn es keine Einigung über Schuldenerleichterungen gibt, so wie Ministerpräsident Tsipras das im griechischen Parlament ankündigte?

Es wäre etwas seltsam, wenn erst ein umfangreiches Reformprogramm mit dem IWF vereinbart würde, und dieser sich dann weigern...

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