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22.06.2017

10:33 Uhr

Handel in der EU

Macron plädiert für ein „Europa, das beschützt“

VonTill Hoppe

PremiumMacron hatte im Wahlkampf gefordert, dass die EU nur dort ihre Märkte öffnen solle, wo andere es ebenso halten. Doch der Vorschlag des jungen französischen Präsidenten stößt nicht nur bei der Bundesregierung auf Bedenken.

Überraschend zahm ist der französische Präsident beim Thema Antidumping. AP

Emmanuel Macron

Überraschend zahm ist der französische Präsident beim Thema Antidumping.

BrüsselDer Grat zwischen dem legitimen Schutz der eigenen Märkte vor unlauteren Handelspraktiken und Protektionismus ist häufig schmal. In der Europäischen Union wird nun neu diskutiert, was erlaubt ist und was nicht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird nicht nur Beifall ernten, wenn er beim EU-Gipfel an diesem Donnerstag und Freitag für ein „Europa, das beschützt“, plädieren wird.

Mehrere Kollegen Macrons aus anderen Ländern planen, energisch an das traditionelle Bekenntnis der EU zum freien Handel zu erinnern, berichten EU-Diplomaten. Die Verfechter offener Märkte in den Benelux-Ländern und in Nordeuropa pochten darauf, dass die Balance in der EU angesichts des bevorstehenden Austritts...

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