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10.06.2015

20:00 Uhr

Handelsgespräche über TTIP

Kein Einlenken, nirgends

VonThomas Ludwig, Moritz Koch

PremiumDie restriktive Vergabe öffentlicher Aufträge in den USA belastet die Handelsgespräche mit der EU schwer. Die deutsche Industrie erhofft sich Fortschritte und damit einen besseren Zugang zu lukrativen Ausschreibungen.

„Buy American“ scheint in Stein gemeißelt. dpa

Baustelle am Ground Zero in New York

„Buy American“ scheint in Stein gemeißelt.

Washington, BrüsselUm das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist es derzeit nicht sonderlich gut bestellt. Während das EU-Parlament für seine Resolution um Formulierungen zu den umstrittenen Investor-Staats-Schiedsgerichten (ISDS) ringt, gefährdet nun auch noch ein bislang kaum beachtetes Thema den ersehnten Durchbruch bei den Verhandlungen: die Vergabe öffentlicher Aufträge. Die Hoffnungen der Industrie auf mehr Projekte der öffentlichen Hand jenseits des Atlantiks drohen zu platzen. „Es ist denkbar, dass das früher oder später zum Dealbreaker wird“, warnen mit den Verhandlungen vertraute Personen. Die Gespräche sind festgefahren.

Tatsächlich zeigen die USA bislang kein Interesse, den Europäern entgegenzukommen. Die Devise „Buy American“ scheint in...

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