Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

16.07.2015

14:15 Uhr

Hans-Werner Sinn

„Eine Rettung mit Geldgeschenken funktioniert nicht“

VonTorsten Riecke

PremiumHans-Werner Sinn ist Präsident des Ifo-Instituts. Im Interview spricht der Ökonom über eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags für Griechenland, einen Schuldenschnitt und die Rolle europäischer Regierungen.

„Man muss die Bundestagsabgeordneten zwingen, der Wahrheit ins Auge zu sehen.“ dpa

Hans-Werner Sinn

„Man muss die Bundestagsabgeordneten zwingen, der Wahrheit ins Auge zu sehen.“

Berlin

Herr Sinn, Ihr Kollege Clemens Fuest hat eine Erhöhung des Solidaritätszuschlags für Griechenland vorgeschlagen. Was halten Sie davon?
Ich halte das für richtig, weil es die Debatte über die Kosten einer Rettung Griechenlands ehrlicher macht. Die Kredite an Athen wandeln sich durch die Laufzeitverlängerungen, Zinsnachlässe und Umschuldungsaktionen allmählich aber sicher in reine Transfers. Man macht sich etwas vor, wenn man denkt, das Geld käme jemals zurück. Es ist nur ehrlich, wenn man die versteckte Staatsverschuldung, die mit den Hilfen verbunden ist, durch Steuererhöhungen und die Tilgung offener Staatsschulden gegenfinanziert. Jeder kann dann sehen und spüren, was die Rettung Griechenlands...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×