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19.02.2015

16:00 Uhr

Hirnforscher und Ökonom Ernst Fehr

Der Totengräber des „Homo oeconomicus“

VonTorsten Riecke

PremiumVerdirbt Geld den Charakter? Der Hirnforscher Ernst Fehr interessiert sich für das, was viele Ökonomen weglassen. Dazu schaut er in unsere Köpfe. Dort findet er Ängste – und einen Sinn für Fairness. Ein Porträt.

Der Wissenschaftler gilt seit Jahren als Anwärter auf den Wirtschaftsnobelpreis. (Foto: Nik Hunger für Handelsblatt)

Ernst Fehr

Der Wissenschaftler gilt seit Jahren als Anwärter auf den Wirtschaftsnobelpreis. (Foto: Nik Hunger für Handelsblatt)

ZürichVerdirbt Geld den Charakter? Das ist eine dieser ewigen und immer noch provokanten Fragen, die Ernst Fehr umtreiben. Zusammen mit zwei Kollegen hat der österreichische Ökonom kürzlich in einem aufsehenerregenden Experiment die Ehrlichkeit von 128 Probanden aus der Finanzbranche getestet und dabei herausgefunden, dass die Unternehmenskultur im Geldgewerbe die Banker tatsächlich zum Schummeln verführt. Der Volksmund hat also recht. „Es macht aber einen gewaltigen Unterschied, ob empirisch gewonnene Daten sprechen oder Vorurteile“, sagt Fehr und verrät damit zugleich seine Maxime als Wissenschaftler.

Wir sitzen hoch oben im Restaurant Uniturm der Züricher Universität und blicken auf See und Berge. Der...

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