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09.02.2016

20:00 Uhr

„Hotspots“ auf Lesbos und Lampedusa

Die Insellösung

VonSimon Book, Regina Krieger

PremiumDie EU setzt in der Flüchtlingskrise auf „Hotspots“: Auffangzentren an den Außengrenzen. Aber sind diese Camps die Lösung, um die Lage unter Kontrolle zu bringen? Ein Besuch auf Lesbos und Lampedusa.

Die Kapitulation der Bürokratie vor der Realität. AFP

Flüchtlinge campen vor dem Hotspot auf Lesbos

Die Kapitulation der Bürokratie vor der Realität.

Lesbos, LampedusaZwischen den grünen Hügeln strahlen rote Dächer auf gelben Häuschen wie bunte Tupfer in der Landschaft. Daneben schlägt das Mittelmeer weiße Locken, die Mittagssonne glitzert darauf, einige Boote ziehen ihre Runden. Lesbos strahlt in allen Farben und duftet nach kalt gepresstem Olivenöl, nach Zypressenholz und Sonnencreme.

Nein. Dieser Tage stinkt Lesbos nach Ammoniak und Desinfektionsmittel. Nach afghanischem Tabak und billigem Parfüm. Lesbos’ Düfte sind jetzt nasse Schuhe, wenig Schlaf und schlechter Atem. Viel Schweiß – und Angst.

Spyros Kourtis umhüllen diese Ausdünstungen wie Nebelschwaden, die sich nicht verziehen. Seit fünf Monaten leitet Kourtis das „First Reception Center“, das...

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