Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

06.04.2017

14:46 Uhr

Ifo-Chef Clemens Fuest über den Brexit

Wie die Rechnung für den Abschied aussieht

PremiumDie Europäische Union präsentiert der Regierung in London eine hohe Austrittsrechnung. Entscheidend sind aber die künftigen Wirtschaftsbeziehungen, meint Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts. Ein Gastbeitrag.

Clemens Fuest ist Chef des Ifo-Instituts. imago/IPON

Der Autor

Clemens Fuest ist Chef des Ifo-Instituts.

Zum Auftakt der Brexit-Verhandlungen hat EU-Chefunterhändler Michel Barnier den Briten eine gesalzene Rechnung präsentiert: 60 Milliarden Euro soll der EU-Austritt kosten. Premierministerin Theresa May war „not amused“, hat aber zugesagt, dass ihr Land seine Verpflichtungen erfüllen wird. Wie hoch sind diese Verpflichtungen? In den Europäischen Verträgen ist nicht geregelt, wie der Austritt eines Landes finanziell abzuwickeln ist. Derzeit werden zwei Ansätze diskutiert.

Den einen kann man als Ehescheidungsansatz bezeichnen. Dabei wird ein Inventar der gemeinsamen Vermögensgegenstände und der Schulden erstellt, und jeder Partner erhält seinen Anteil am Nettovermögen. Im Fall der EU ist das Nettovermögen negativ. Mit der Brexit-Rechnung würden...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×