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08.12.2015

12:40 Uhr

Interview mit Robert Zoellick

„TTIP ist ins Schleudern geraten“

VonMoritz Koch

PremiumRobert Zoellick leitete die Weltbank und könnte Finanzminister der USA werden. Im Interview skizziert der frühere Chefunterhändler der USA einen Plan zur Rettung des transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP.

„Man hat sich unrealistische Fristen gesetzt und muss jetzt Erwartungen dämpfen.“ Reuters

Robert Zoellick

„Man hat sich unrealistische Fristen gesetzt und muss jetzt Erwartungen dämpfen.“

Vor seinem Fenster erhebt sich der Capitol Hill. Robert Zoellick behält die US-Politik im Blick – für seinen Arbeitgeber Goldman Sachs, aber auch aus Eigeninteresse. Sollte ein Republikaner Präsident werden, wird Zoellick als Finanz- oder Außenminister gehandelt.
Herr Zoellick, Europa ächzt. Euro-Krise, Flüchtlinge, Terrorangst…
… das britische Referendum über die EU-Mitgliedschaft…

… die Zahl der Krisen wirkt überwältigend, Rechtspopulisten triumphieren. Sind Sie besorgt?
Niemand sollte den Zusammenhalt unterschätzen, den die Europäer entwickelt haben. Doch die Spannbreite der Problemfelder ist besorgniserregend. Daher glaube ich auch, dass stärkere transatlantische Beziehungen wichtig sind. Leider habe ich das Gefühl, dass wir auseinanderdriften.

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