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03.10.2016

19:00 Uhr

Investitionen im Iran

Gabriels heikle Mission

VonMathias Brüggmann, Klaus Stratmann

PremiumSigmar Gabriel will das Engagement deutscher Unternehmen im Iran deutlich ausweiten. Dabei spielen der Reformer in dem zerrissenen Land eine große Rolle – denn der deutsche Minister hat mächtige Gegenspieler im Iran.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (rechts) hat mit seinem iranischen Amtskollegen Ali Tayebnia wichtige Investitionsabkommen getroffen. AP

Wirtschaftsminister unter sich

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (rechts) hat mit seinem iranischen Amtskollegen Ali Tayebnia wichtige Investitionsabkommen getroffen.

Berlin, TeheranNicht alle Iraner haben sich gleichermaßen auf den Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) gefreut. „Lasst den Zionistenfreund nicht ins Land“, titelte eine Zeitung aus dem Umfeld der Revolutionsgarden im Vorfeld des Besuchs, dazu ein Foto Gabriels, den Kopf im Fokus eines Zielfernrohrs.

Die unmissverständliche Schlagzeile verdeutlicht die Zerrissenheit des Landes: Die extrem konservativen Revolutionsgarden stehen auf der Seite der Kräfte um Revolutions- und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei. Er sieht durch zu tiefgreifende Reformen Irans Theokratie und deren Wirtschaftsimperium in Gefahr. Ihnen gegenüber steht das Reformerlager um Präsident Hassan Ruhani, der den Atomdeal mit dem Westen durchgebracht hat...

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