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21.05.2017

20:00 Uhr

Iran-Präsident wiedergewählt

Ein Reformer mit scharfer Zunge

VonMathias Brüggmann

PremiumDer Amtsinhaber hat seinen konservativen Herausforderer klar aus dem Feld geschlagen. Seine Wiederwahl gibt ihm ein Mandat, das islamische Land weiter zu öffnen - auch gegen den Argwohn der Mullahs und US-Präsident Trump.

Ein Modernisierer mit konservativer Vergangenheit. AFP; Files; Francois Guillot

Präsident Hassan Rouhani

Ein Modernisierer mit konservativer Vergangenheit.

Riad/TeheranMangelnden Mut konnte man Hassan Ruhani im Wahlkampf nicht vorwerfen. Die „Zeit der Zungenabschneider ist vorbei“, schleuderte er seinem konservativen Gegenkandidaten Ebrahim Raeissi in einer TV-Debatte entgegen. Dabei spielte der Präsident auf Raeissis Zeit als Staatsanwalt an, als er in Schauprozessen Tausende Oppositionelle in den Tod schickte.

Es hat Ruhani nicht geschadet: Mit gut 57 Prozent zu Raeissis 38 Prozent hat er ein eindeutiges Mandat, die erzkonservative islamische Führung um den fast allmächtigen Religions- und Revolutionsführer Ajatollah Ali Khamenei weiter auf seinen Reformkurs zu drängen. Vor allem Irans Jugend unterstützt den pragmatischen Präsidenten dafür: Der Andrang an den Wahlurnen...

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