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17.02.2015

08:32 Uhr

Islamischer Staat

Terrormiliz trotzt internationalen Luftschlägen

VonPierre Heumann, Till Hoppe

PremiumDas IS-Kalifat demonstriert mit einem in Libyen aufgezeichneten Hinrichtungsvideo, dass es sein Einflussgebiet ausgedehnt hat. Experten rechnen auch mit treuen Anhängern im Jemen und Afghanistan.

Die Terrormiliz will die Schwäche des Gegners nutzen. picture alliance / AP Photo

IS-Kämpfer im syrischen Raqqa.

Die Terrormiliz will die Schwäche des Gegners nutzen.

Berlin/Tel AvivAn grausame Hinrichtungsvideos des Islamischen Staates hat sich die Welt schon ein Stück weit gewöhnt, ja gewöhnen müssen. Dass das jüngste Machwerk der Terrororganisation dennoch weltweit für Aufregung und Empörung sorgte, lag auch an dem ungewöhnlichen Drehort: Es zeigte die Enthauptung von 21 ägyptischen Christen in Libyen und war damit die erste professionell inszenierte Gräueltat des IS außerhalb seines Kerngebiets in Syrien und im Irak. Die Hinrichtung der Kopten zeigt, dass der IS sein Einflussgebiet ausgedehnt hat. Um Rache zu nehmen, griffen ägyptische Kampfjets daraufhin am Montag Waffen- und Trainingslager der Extremisten in Libyen an. Bei den Angriffen,...

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