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20.10.2016

19:08 Uhr

Italiens Finanzminister Padoan

„Es gibt ein Defizit an Vertrauen“

VonRegina Krieger

PremiumDer italienische Wirtschafts- und Finanzminister Pier Carlo Padoan plädiert für mehr, nicht weniger Europa. Im Interview spricht er über die Aufgaben der EU, die Geldpolitik und das anstehende Referendum in Italien.

„Die Regierung von Matteo Renzi hat eine außerordentliche Serie von Reformen eingeleitet, die sich das Ziel setzen, die Langsamkeit und den Schlendrian zu überwinden.“ Reuters

Pier Carlo Padoan

„Die Regierung von Matteo Renzi hat eine außerordentliche Serie von Reformen eingeleitet, die sich das Ziel setzen, die Langsamkeit und den Schlendrian zu überwinden.“

Padoan wirbt vor dem EU-Gipfel für eine vertiefte Integration der nach dem Brexit verbleibenden 27 Staaten und tritt der wachsenden Europa-Skepsis entgegen.

Herr Minister, was ist faul in diesem Europa, wo die Sparer Zinsen für ihr Geld zahlen müssen?
Das Verhältnis von Wirtschaft und Finanz funktioniert nicht gut. Familien und Unternehmen konsumieren und investieren weniger als sie könnten. Während vor ein paar Jahren die zu hohe Inflation den Regierungen Sorge bereitete, ist sie heute so niedrig, dass sie Unsicherheiten erzeugt und die Entscheidungen der Akteure an den Finanzmärkten negativ beeinflusst.

Ist es denn die Schuld der Banken oder der Politik?...

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