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25.08.2016

14:48 Uhr

Italiens Premier als Krisenmanager

Die bemerkenswerte Wandlung des Matteo Renzi

VonRegina Krieger

PremiumVom Staatsmann zum Landesvater in Rekordtempo: Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien bewährt sich Premier Renzi als Krisenmanager. Instinktiv findet er die richtigen Worte – nicht ohne Seitenhieb auf Berlusconi.

„Wir sind gut darin zu streiten, aber im Angesicht dieses Schmerzes zeigt Italien sein bestes Gesicht.“ Imago

Renzi in der Unglücksregion

„Wir sind gut darin zu streiten, aber im Angesicht dieses Schmerzes zeigt Italien sein bestes Gesicht.“

RomDie Kanzlerin zur Linken, den französischen Präsidenten zur Rechten, so präsentierte sich der italienische Premierminister Matteo Renzi zu Beginn der Woche der Weltpresse. Trotz mancher Polemik über den Aufwand, extra einen Flugzeugträger der Marine vor die Insel Ventotene zu entsenden, konnte der 41-jährige Florentiner punkten, der Italien seit zweieinhalb Jahren regiert. Seine Worte über die Lage der EU nach dem Brexit – „Wir versuchen, Europa zu verändern, Schritt für Schritt“ – und sein Appell für eine intensivere Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurden in den anderen Hauptstädten aufmerksam registriert.

Ob nun aus eigener Erkenntnis oder als Ergebnis guter...

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