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16.08.2015

20:00 Uhr

IWF-Chefin Lagarde

Ungewohnt barsch, ungewohnt deutlich

VonMoritz Koch

PremiumIWF-Chefin Christine Lagarde steht unter Druck und redet Deutschland ins Gewissen. Die bisher gescheiterte Rettungspolitik will ihre Organisation nicht weiter mittragen.

Der IWF wird erst im Herbst entscheiden. Reuters

Politikerin Christine Lagarde

Der IWF wird erst im Herbst entscheiden.

WashingtonSelbst wenn die griechische Regierung alle vereinbarten Reformauflagen erfüllt, selbst wenn es ihr gelingt, das Rentensystem zu sanieren, die Banken wieder flottzubekommen und die Haushaltsziele zu erreichen – selbst dann wird es nicht reichen. Diese ungewöhnlich barsche Botschaft von Christine Lagarde platzte Freitagabend in die allgemeine europäische Erleichterung über die Verständigung auf ein Hilfsprogramm für Griechenland. In bislang ungekannter Deutlichkeit redet die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) den Europäern – und speziell den Deutschen – ins Gewissen.

Die bisher gescheiterte Rettungspolitik will der Währungsfonds nicht weiter mittragen. Griechenland, so lautet das Resümee des IWF, könne keine neuen Kreditlasten...

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