Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.02.2015

08:54 Uhr

IWF-Paket für Ukraine

Neue Milliardenhilfen reichen nicht

VonMoritz Koch, Thomas Ludwig, Torsten Riecke

PremiumDie Ukraine erhält frische Milliarden vom IWF. Doch das Paket reicht bei Weitem nicht aus. Die Gr7 diskutiert über eine internationale Schuldenkonferenz für das Land.

Die Ukraine benötigt 40 Milliarden Dollar, schätzt IWF-Chefin Lagarde. AFP

Zerstörte Stadt Donezk

Die Ukraine benötigt 40 Milliarden Dollar, schätzt IWF-Chefin Lagarde.

Washington/Berli/ BrüsselDer Westen bereitet sich darauf vor, der Ukraine mit weiteren Finanzhilfen unter die Arme zu greifen. Zwar hat der Internationale Währungsfonds (IWF) jetzt angekündigt, sein Hilfsprogramm zu verlängern. Doch das reicht nach Meinung von Experten bei weitem nicht aus. „Die Ukraine braucht viel mehr Geld“, sagte Anton Usov, Berater für die Ukraine bei der Osteuropabank in Kiew. Experten schätzen den gesamten Finanzbedarf auf einen Wert zwischen 30 und 50 Milliarden Dollar. IWF-Chef Christine Lagarde spricht von insgesamt 40 Milliarden Dollar.

Um erst einmal einen wirtschaftlichen Kollaps abzuwenden, räumt der IWF der Ukraine „mehr Zeit, mehr Flexibilität und bessere...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×