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13.06.2016

18:02 Uhr

IWF und Bundesregierung

Partner in der Dauerkrise

VonJan Hildebrand, Moritz Koch, Donata Riedel

PremiumWachsende Entfremdung zwischen IWF und Berlin: Nach dem Streit um Athen droht nun ein Konflikt um die Geldmittel des Fonds. Der Währungsfonds will bilaterale Kredite in Milliardenhöhe verlängern, die Bundesbank sträubt sich.

Der Währungsfonds und die Bundesregierung sind bei vielen Fragen uneins. dpa

IWF-Chefin Lagarde und Finanzminister Schäuble

Der Währungsfonds und die Bundesregierung sind bei vielen Fragen uneins.

Berlin, Washington Es dürfte eine harmonische Veranstaltung werden: Am Donnerstag ist Zhu Min, der Vize-Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), zu Besuch in Berlin. Der IWF hält in der deutschen Hauptstadt eine Konferenz zum Thema Strukturreformen. Das passt, mahnen doch Kanzlerin Angela Merkel und ihr Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) seit Jahren bei internationalen Treffen, die Wirtschaft mit Reformen in Schwung zu bringen.

Doch diese Gemeinsamkeit zwischen Berlin und Washington ist die Ausnahme in einer immer konfliktreicheren Partnerschaft. Beide Seiten streiten nicht nur über die richtige Balance zwischen Sparen und Konjunkturimpulsen. Auch die Griechenland-Krise hat die Bundesregierung und den Währungsfonds unter...

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